Spiritualität

Spiritualität ist das Herz des Universums, die bewusste Rückbindung mit dem göttlichen Ursprung des Menschen. "Jedermann auf der Erde kann das spirituelle Leben praktizieren - zu jeder Zeit, an jedem Ort", sagt der Meditationslehrer Sri Chinmoy. Das Ergebnis wird eine grenzenlose Freude sein, die geheimnisvoll aus der Meditation empor steigt.

Wie kann ich damit beginnen, ein spirituelles Leben zu führen?

Sri Chinmoy: Wenn du ein spirituelles Leben führen willst, solltest du mindestens einmal am Tag meditieren. Am besten ist es, früh am Morgen zu meditieren, wenn die Atmosphäre noch ruhig und friedlich ist. Eine andere gute Zeit ist der Abend. Wenn Du deine Meditation ernst nimmst und aufrichtig bist, wird die Kraft deiner Meditation von selbst wachsen. Wenn du in deiner Meditation regelmäßig und pünktlich bist, wirst du sehen, welchen Fortschritt du machst. Zu einer festen Zeit zu meditieren, wird dir helfen, dich gegen die Lethargie und die Widerspenstigkeit des Verstandes zu wehren.
Beim Meditieren ist es wichtig, das Rückgrat aufrecht und gerade zu halten und den Körper zu entspannen. Du wirst sehen, dass dein inneres Wesen dich spontan in eine bequeme Stellung bringen wird. Dann liegt es an dir, diese Stellung beizubehalten. Manche Sucher meditieren gerne im Liegen, doch das ist nicht ratsam. Dabei kann es leicht geschehen, dass du in die Welt des Schlafs eintauchst oder in eine Art innere Träumerei verfällst. Andererseits ist der Lotossitz, der eine fortgeschrittene Yogahaltung darstellt, nicht notwendig, um richtig zu meditieren. Viele Menschen meditieren sehr gut, wenn sie auf einem Stuhl sitzen.
Es wird dir helfen, wenn du Räucherstäbchen und Kerzen anzündest und einige Blumen vor dich hinstellst. Die äußere Blume wird dich an die Blume in deinem Herzen erinnern. Vom Duft des Räucherstäbchens wirst du Inspiration und Reinheit erhalten und damit deinen inneren Reichtum vergrößern. Wenn du die äußere Flamme siehst, wirst du sogleich spüren, wie deine innere Flamme hoch, höher und immer höher emporsteigt.

Ist es für die Praxis der Spiritualität wesentlich, welcher Religion man angehört?

Sri Chinmoy: Für die Praxis der Spiritualität ist es unwesentlich, welcher Religion man angehört. Religion ist vergleichbar mit einem Haus. Du lebst in einem Haus und ich in einem anderen. Obwohl wir in verschiedenen Häusern wohnen, wollen wir beide dasselbe lernen: Gottverwirklichung. Daher gehen wir beide zur selben Schule, zu einer inneren Schule. Wenn wir zu Gott beten und auf Gott meditieren, besuchen wir diese innere Schule. Um zu dieser Schule zu gelangen, können wir denselben Weg benutzen oder auch nicht. Auf jeden Fall verlassen wir beide unsere jeweiligen Häuser, wenn wir zur Schule gehen.
Ein echter spiritueller Sucher wird den tiefsten Respekt und die höchste Verehrung für alle Religionen besitzen. Wir können alle Religionen schätzen und sie als unser eigen betrachten. Jede Religion ist wie ein Zweig des Gottesbaumes. Wie können wir den Wert der Zweige bestreiten, wenn wir den Baum als unser eigen betrachten? Jede Religion ist auf ihre eigene Weise richtig, vollkommen richtig, doch wenn wir nach der höchsten Wahrheit streben, dann wird die Liebe zu Gott zu unserer einzigen Religion.
Wahre Spiritualität verlangt nicht, eine Religion aufzugeben. Wenn du bei deiner eigenen Religion bleibst und zugleich das spirituelle Leben praktizierst, wirst du fähig sein, sehr schnell dem Ziel entgegenzulaufen. Deine eigene Religion wird dir stets Vertrauen in das geben, was du tust. Andererseits wirst du vielleicht die Notwendigkeit verspüren, über die Religion hinauszugehen. In jedem Fall besteht dein Ziel darin, Gott zu verwirklichen, der alle Religionen verkörpert und zur gleichen Zeit weit über sie hinausgeht.

Wie stellen wir die Verbindung zwischen dem inneren und äußeren Leben her?

Sri Chinmoy: Wie stellen wir die Verbindung zwischen dem inneren und dem äußeren Leben her? Wenn wir die göttliche Kunst der Meditation beherrschen, können wir diese beiden Welten leicht und bewusst vereinen. Wenn wir Meditation praktizieren, wird jeder Augenblick zu einer goldenen Gelegenheit, um Depression, Frustration, Ärger, Furcht und andere negative Eigenschaften abzuschütteln und um die göttlichen Eigenschaften der inneren Welt, wie Liebe, Frieden, Freude und Licht zum Vorschein zu bringen.
Ein spiritueller Mensch sollte ein normaler Mensch sein, mit einem gesunden Menschenverstand. Um Gott zu erlangen, muss ein spiritueller Mensch in seinen alltäglichen Handlungen auf göttliche Weise praktisch sein. Wenn wir göttlich praktisch sind, teilen wir unseren inneren Reichtum mit anderen. Wir fühlen die göttliche Motivation hinter jeder Handlung und teilen das Ergebnis mit anderen. Spiritualität verneint das äußere Leben nicht. Das äußere Leben sollte die Manifestation des göttlichen Lebens in unserem Innern sein.

Wie können wir durch Spiritualität den Sinn des Lebens erkennen?

Sri Chinmoy: Bevor wir spirituell werden, ist das Leben bedeutungslos; das Leben ist eine beklagenswerte Last. Aber wenn wir spirituell geworden sind, fühlen wir das schwere Gewicht des Lebens nicht mehr. Im Gegenteil, wir fühlen, dass wir wie Vögel geworden sind, die im Himmel der Unendlichkeit und Unsterblichkeit fliegen. Unser Leben schenkt uns wirklichen Sinn, denn es ist ein Leben der Liebe und der Göttlichkeit.
Bevor wir spirituell geworden sind, sehen oder fühlen wir Gottes liebende Hand und Sein ewig mitleidsvolles Herz nicht. Aber nachdem wir spirituell geworden sind, fühlen wir Gottes Führung bewusst und ständig in all unseren vielfältigen Tätigkeiten. Wenn wir spirituell geworden sind, vereinigt Gott unser Herz mit Seinem eigenen Herzen der ewigen Wahrheit und des unendlichen Lichts, des Friedens und der Seligkeit.
Ein gewöhnlicher Mensch will Gott besitzen; ein spiritueller Mensch will, dass Gott ihn besitzt. Ein gewöhnlicher Mensch fühlt, dass er die Welt beherrschen kann, wenn er Gott erhält; die gesamte Welt wird zu seinen Füßen liegen. Aber ein spiritueller Mensch will von Gott besessen werden. Wenn er Gott besitzt, so fühlt er, könne ihn jeden Augenblick die Welt der Versuchung locken und ihn zu Fall bringen; doch wenn Gott der Allmächtige ihn besitzt, dann könne er nie zu Fall kommen. Der Sucher will immer, dass Gott nach ihm schaut und ihn führt. Er fühlt, dass er der Menschheit in jedem Augenblick dienen kann, wenn er von Gott besessen wird. Und nur indem er Gott in der Menschheit dient, wird er bleibende Zufriedenheit haben.
Der Mensch kann keine bleibende Zufriedenheit erreichen, indem er ein Weltreich errichtet, sondern indem er selbst erwacht und sich hingibt. Der Sucher kennt diese Wahrheit; darum will er dem Ungöttlichen in sich entsagen und das Göttliche umarmen. Das Ungöttliche in ihm sind Angst, Zweifel, Sorgen und Beklemmung - das Göttliche in ihm sind Kraft, Mut, Glaube, das Gefühl des Einsseins und das Gefühl von Vollkommenheit. Ein unspiritueller Mensch will Frieden in der Welt entdecken, aber ein spiritueller Mensch weiß, dass er Frieden nur in den innersten Bereichen des eigenen Herzens entdecken kann. Ein unstrebsamer Mensch wird keine Befriedigung oder Frieden im Verstand finden, ganz gleich wie günstig die äußeren Bedingungen sind, denn er weiß nicht, wo und wie er danach suchen kann. Aber ein spiritueller Mensch wird trotz aller Hindernisse und trotz widriger Umstände immer reichlich Frieden und Zufriedenheit haben, denn sie werden in einer unversiegbaren Flut aus seinem Innern fließen. Für den aufrichtigen Sucher bleibt Friede immer siegreich, weil er ein Leben des inneren Strebens führt.

Bedeutet Spiritualität Freude?

Sri Chinmoy: Spiritualität bedeutet Freude.
Du kannst keine bleibende Freude erwarten,
du kannst überhaupt keine Freude erwarten,
bis du unmissverständlich und seelenvoll
die Tatsache akzeptiert hast,
dass dein spirituelles Leben
nicht nur die Freude hat,
die du brauchst, sondern auch Freude ist
- viel, viel mehr Freude,
als du in deinem ganzen Leben hier
auf der Erde je brauchen wirst.
Glücklichsein wird dir folgen
Glücklichsein wird dir folgen,
wenn du den Fußstapfen
der Reinheits-Weisen folgst,
die schlaflos für die Erleuchtung deines Herzens
und
für die Vervollkommnung deines Lebens singen.
Wo singen sie?
Sie singen im Innern
des Schweigen-verwunschenen Herzens
deiner unbewussten Universalität.

Gibt es eine Verbindung zwischen Spiritualität und dem materiellen Leben?

Sri Chinmoy: Spiritualität ist die Flamme der Strebsamkeit. Wir müssen diese Flamme ständig nähren, so dass sie hoch, höher, am höchsten steigen kann, bis sie schließlich den Gipfel der Vollkommenheit erreicht, die absolute Erfüllung. Nur das spirituelle Leben, der Schrei des Herzens, die Flut der Seele kann uns sowohl in unserem inneren wie auch in unserem äußeren Leben erfüllen. Es wäre ein großer Fehler zu fühlen, dass das spirituelle Leben uns vom Leben der materiellen Welt wegführen würde. Im Gegenteil, es ist das spirituelle Leben, das unsere Augen öffnen wird, um uns zu zeigen, wie wir mit der materiellen, physischen Welt umgehen können, wie wir Meisterschaft über die physische Welt erlangen können, wie wir die materielle Welt nutzen können, damit sie uns hilft. Momentan leben wir in der materiellen Welt. Die materielle Welt tötet uns jeden Augenblick durch Frustration und Enttäuschung. Wir wollen von der materiellen Welt etwas, was die materielle Welt uns nicht geben kann, und die materielle Welt will etwas von uns, was wir ihr nicht geben können. Wir wollen der Herr der materiellen Welt sein. Wir wollen sagen können, dass die materielle Welt uns gehört, nicht dass wir der materiellen Welt gehören. Darum müssen wir vollkommene Kontrolle über die materielle Welt haben. Wie können wir das erreichen? Nur durch unser inneres Licht, durch inneres Erwachen, innere Erfahrungen, innere Erfüllung.
Wenn wir uns an der Welt nur vergnügen wollen, nehmen wir schlicht und einfach eine absurde Haltung zum Leben ein. Wenn wir tief in uns gehen, werden wir eines Tages sehen, dass wir unser eigenes Leben töten müssen, um ein bisschen Vergnügen zu haben. Wir versuchen uns zu vergnügen, aber für dieses Vergnügen töten wir die Sinne, die wir für einen göttlichen Zweck brauchen. Wenn wir weise sind, werden wir in das innere Leben eintreten und wissen, was spirituelle Freude und Wonne sind. Dann werden wir mit der Kraft unserer inneren Freude in die äußere Welt eintreten können. Wenn wir mit innerer Freude in die äußere Welt eintreten, werden wir sehen, dass wir das Wunder der Wunder vollbracht haben - dass das innere Leben ohne weiteres im äußeren Leben gelebt und praktiziert werden kann. Das Leben der Wirklichkeit, das Leben der Erfüllung, das Leben des Sieges, das Leben des Einsseins mit Gott, das wir in unserem inneren Leben erhalten, kann ohne weiteres auf wirksame, glorreiche und göttliche Weise in unserem äußeren Leben zum Ausdruck kommen. Das heißt nichts anderes, als dass das äußere Leben eine vollkommene Manifestation des inneren Lebens sein sollte.
Lasst uns die zwei Leben, das innere und das äußere, nicht trennen. Lasst sie uns verbinden. Wir wollen keinen Kompromiss schließen; wir suchen nicht nach einem Kompromiss. Wir wollen versuchen das äußere Leben durch das innere Leben zu sehen. Wir wollen versuchen das äußere Leben durch das innere Leben zu erfüllen. Nur dann wird Gottes unendlicher Segen hier auf Erden auf uns herabströmen. Nur dann werden wir Gott nicht nur sehen, fühlen und erreichen, sondern am Ende alle Gott selbst werden. Daher lasst uns alle in die Welt der Spiritualität eintreten. Lasst uns den Atem der Spiritualität einatmen und der Erfolg gehört uns, die Vollkommenheit gehört uns, die Erfüllung gehört uns. Gott in Seiner unendlichen Güte, in Seinem unendlichen Frieden, in seiner unendlichen Wonne, Seinem Licht und Seiner Kraft gehört uns, auf ewig uns.

Ist Spiritualität auf dieser Erde noch lebendig?

Sri Chinmoy: Es gibt Leute auf der Erde, die sagen, dass Spiritualität nicht mehr lebendig sei, dass sie längst tot sei. Unsere Vorväter seien spirituell und göttlich gewesen. Sie hätten mit Gott gesprochen. Nicht wir! Wir alle seien mehr als unbrauchbar. Jene Tage spiritueller Größe und spiritueller Glorie seien längst vorbei, sagen sie. Jetzt lebten wir in einer Welt des Materialismus. Es gäbe keinen Gott und kein spirituelles Leben, keine innere Erfahrung und keine Verwirklichung. Spiritualität sei für immer tot. Aber lasst uns ihrer stolzen Meinung nicht zustimmen, denn ihre Meinung entbehrt jeder Grundlage. Spiritualität kann niemals, niemals sterben, denn Spiritualität ist die Notwendigkeit Gottes. Sie ist ebenso die Notwendigkeit der Menschen; aber diese Notwendigkeit ist Gott wirklicher als den Menschen, weil es Gott ist, der diese spirituelle Notwendigkeit sowohl für Sich Selbst wie auch für die Menschheit geschaffen hat. Diese Spiritualität kann nie sterben, denn Gott stirbt nie. Gott hat die Spiritualität geschaffen, um den Menschen mit Gott zu vereinen. Solange Gott auf der Erde oder im Himmel oder irgendwo in Seiner Schöpfung ist, muss es daher Spiritualität geben, um Gott und den Menschen zu vereinen.

Weshalb benötigen wir Spiritualität so dringend?

Sri Chinmoy: Wir haben einen Feind, einen kompromisslosen Feind: unsere Unwissenheit. Die Unwissenheit sagt uns, dass wir nichts sind, und dass wir nie irgendetwas erreichen können. Die Unwissenheit sagt: „O Mensch, schau hinunter und siehe, dass du nichts bist, dass du nutzlos bist.“ Aber die Spiritualität sagt uns: „Mein Kind, schau hinauf, schau tief hinein. Du wirst sehen, dass du alles bist. Du bist Gottes Kind, Gottes auserwähltes Kind. Für Ihn bist du alles. Gott träumt. Um Gottes Traum in Wirklichkeit zu verwandeln, zu erfüllen, zu materialisieren, bist du auf die Welt gekommen.“ Das sagt die Spiritualität jedem Einzelnen hier auf der Erde in dem Augenblick, wo er aufrichtig in das innere und tiefere Leben eintritt. Das spirituelle Leben lehrt uns noch etwas Wichtiges: Es sagt uns, dass wir nicht durch das Leben der Frustration, der Angst und der Sorgen gebunden zu sein brauchen. Es sagt uns, wenn es wahr ist, dass unser gegenwärtiges Leben voller Elend, Frustration, Misserfolg und Begrenzung ist, dann ist es ebenso wahr, dass wir ein ideales Leben haben, das voller Harmonie, voller Vollkommenheit, voller Erfüllung, voller Tugend ist. Das innere Leben will äußerst gern, äußerst freudig, äußerst hingebungsvoll die lebende Brücke zwischen unserem gegenwärtigen Leben und dem idealen Leben sein, dem Leben, das wir haben wollen.

Bedeutet Spiritualität eine Verneinung der Welt?

Sri Chinmoy: Wenn wir das spirituelle Leben im wirklichen Sinne des Wortes akzeptieren, verneinen wir die Welt nicht; wir entsagen der Welt nicht. Wir nehmen die Welt an, wir umarmen die Welt, wir versuchen, die Welt auf eine göttliche Weise zu erfüllen, auf die Weise, die der Supreme will. Wir sind nicht einer Meinung mit jenen, die sagen, dass Gott nur im Himmel existiere und nirgendwo sonst. Gott ist im Himmel, und Gott ist auch auf der Erde. Der Schöpfer kann nie von Seiner Schöpfung getrennt werden. Diese unsere Welt ist Seine Schöpfung. Er ist hier. Er weilt in allen Dingen. Um Sich zu erfüllen, muss Gott hier bleiben.
Wir haben in unserer Welt einen wirklichen Freund, und dieser Freund ist das spirituelle Leben. Das spirituelle Leben sagt uns, dass wir vom Göttlichen gekommen sind, dass wir im Göttlichen leben und dass wir zum Göttlichen zurückkehren werden. Wir haben alles in uns. Jetzt müssen wir enthüllen, was wir in uns haben.

Von wem kann Spiritualität praktiziert werden?

Sri Chinmoy: Es gibt Leute, die sagen, dass Spiritualität nicht für diese Welt oder nicht für dieses äußere Leben gemeint sei. Es gibt Leute, die sagen, dass Spiritualität nur an unserem Lebensabend praktiziert werden sollte; erst nachdem man alle Erfahrungen gemacht hat, die die äußere Welt geben kann, sollte man ins innere Leben eintreten. Doch diese Meinungen sind nicht richtig. Spiritualität kann und soll unabhängig von Ort und Zeit praktiziert werden. Jedermann auf der Erde kann das spirituelle Leben praktizieren. Das spirituelle Leben kann nie ein künstliches Leben sein. Das spirituelle Leben ist etwas Natürliches und Spontanes. In unserem äußeren Leben brauchen wir Energie, um unser Leben zu erhalten, um unser Leben zu erfüllen. In unserem spirituellen Leben, in unserem inneren Leben, brauchen wir Erleuchtung. Ohne Erleuchtung werden wir in der Unwissenheit bleiben. Wir benötigen Inspiration um in das innere Leben einzutreten. Wenn wir diese Inspiration besitzen, kommt Strebsamkeit zum Vorschein. Wenn wir Strebsamkeit haben, können wir einen Schritt weitergehen zu dem, was wir Yoga nennen. Yoga bedeutet Vereinigung mit Gott.

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